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Über uns

Kochbanane

Die aus Südostasien stammende Kochbanane dient als Sättigungsbeilage und gilt in zahlreichen Entwicklungsländern als Grundnahrungsmittel. Die empfindliche Frucht der Kochbananenstaude erfordert während Wachstum und Transport besondere Aufmerksamkeit.
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© Shutterstock / BW Folsom

Herkunft der Kochbanane

Die Kochbanane, auch ,Gemüsebanane‘ oder ‚Mehlbanane‘ genannt, stammt aus Südostasien; sie ist die Frucht einer grosswachsenden Pflanze aus der Familie der Musaceae, der Kochbananenstaude.

Anbau und Ernte der Kochbanane

Kochbananen werden hauptsächlich in Afrika, auf den Karibischen Inseln und in Lateinamerika angebaut. Sie stellen für die Bevölkerung die wichtigste Kohlenhydrat-Quelle dar.

Die optimale Wachstumstemperatur für Kochbananenstauden liegt bei 28°C (kältere Temperaturen hemmen die Entwicklung). Der Boden muss vor dem Einsetzen der Regenzeit bearbeitet werden; Düngung durch Kompost oder Dung sind notwendig, um den Ertrag zu steigern und Bodenauslaugung zu verhindern. Die Kochbananenstaude benötigt einen Niederschlag von 200 mm Wasser pro Monat und reagiert empfindlich auf starken Wind. Dank genetischer Veränderung gibt es gegen Krankheiten widerstandsfähige Sorten.

Die Pflanze besteht aus dem unterirdischen Wurzelgeflecht, aus dem die grossen Blätter wachsen, deren untere Enden eng übereinanderliegend den Strunk bilden. Der Wachstumszyklus der Blätter dauert bei günstigen Bedingungen zwischen 120 und 130 Tage. Die Blätter werden 140 bis 400 cm lang und 70 bis 100 cm breit. Die Ernte der Bananenfruchtstände (mit übereinander geordneten Fruchtbüscheln) geschieht 3 bis 4 Monate nach der Blüte von Hand und ist ganzjährig möglich. Die Früchte halten sich je nach Erntezeitpunkt 15 bis 30 Tage. Wegen ihrer Empfindlichkeit auf Stoss und Temperaturschwankungen gestaltet sich der Transport schwierig.

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© Shutterstock / Ildi Papp 

Bananenerzeugnisse

Es gibt drei Bananensorten: Dessert- bzw. Obstbanane, die Kochbanane und nicht essbare (wilde) Banane. Obwohl sich die Kochbanane wie die Dessertbanane als Obst essen lässt, wird sie nur selten roh verzehrt. Da ihre Schale dicker, ihr Fleisch fester und weniger süss ist, wird sie eher wie ein Gemüse – z.B. in Suppen und Ragouts - gekocht.

Die Blätter der Kochbanane werden im Feuer geschmeidig gemacht und von der Nahrungsmittelindustrie zum Einpacken gekochter Nahrungsmittel verwendet. Sie werden durch ihre Feuerbehandlung keimfrei und verändern die Eigenschaften der Nahrungsmittel nicht.

Ernährung

Die Kochbanane liefert 122 kcal pro 100 g und stellt somit eine wichtige Kohlehydratquelle dar. Sie liefert dazu Kalium und Magnesium.