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Kardiovaskuläre Erkrankungen

Tag für Tag schlägt Ihr Herz im Durchschnitt mehr als 100.000 Mal – je nach Anstrengung mal schneller, mal langsamer. Es pumpt ununterbrochen Blut in Ihren Körper und versorgt damit alle Organe oder Gewebe mit Sauerstoff und Nährstoffen. Doch was passiert, wenn dies nicht mehr reibungslos geschieht? Sind Ihr Herz oder auch Ihre Gefäße geschädigt, sprechen wir von den Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder auch kardiovaskulären Erkrankungen. Hierzu zählen verschiedene Krankheitsbilder, wie Gefäßerkrankungen (koronare Herzerkrankungen), Bluthochdruck oder auch Herzinfarkt oder Schlaganfall.


Wie kommt es zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen? Ihr Lebensstil hat hier einen großen Einfluss. Zu viele Pfunde auf der Waage stellen beispielsweise eine erhöhte Gefahr für Herz-Kreislauferkrankungen dar. Auch ein erhöhter Blutdruck sowie erhöhte Blutfette (Cholesterin und Triglyceride) gelten als wesentlicher Risikofaktor. Weiterhin ist es die mangelnde Bewegung, die eine Erkrankung begünstigt.


Herz-Kreislauf-Erkrankungen entwickeln sich durch Ablagerungen – unter anderem von Triglyceriden (Fettpartikel) und Cholesterin - in den Blutgefäßen (sogenannte Plaques), die dazu führen, dass sich die Gefäße verhärten, verengen oder sogar verschließen. Das Blut kann nicht mehr ungehindert fließen. Diese Durchblutungsstörungen können in den Herzkranzgefäßen zu Herzschmerzen (Angina pectoris), Herzrhythmusstörungen bis hin zum plötzlichen Herzinfarkt führen, wenn sich das Gefäß durch die Ausbildung eines Blutgerinnsels (Thrombus) ganz verschließt. Ähnliches geschieht beim Schlaganfall, wenn die Hirnschlagader betroffen ist.


Sie können selbst dazu beitragen, die Gesundheit und Leistungsfähigkeit Ihres Herz-Kreislauf-Systems zu verbessern, indem Sie „herzgesund“ Essen und Trinken. Eine energiereduzierte, ballaststoffreiche und fettreduzierte Ernährung hilft dabei, den Blutdruck sowie die Blutfettwerte zu verbessern und das Körpergewicht zu senken. Für eine gute Versorgung mit Ballaststoffen sorgen frisches Gemüse, Salat und Obst, das täglich auf Ihren Speiseplan gehört. Bevorzugen Sie darüber hinaus hochwertige pflanzliche Fette, wie Raps-, Walnuss- sowie Olivenöl und Margarine aus ungehärteten Fetten. Diese sind reich an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die sich positiv auf die Blutfette auswirken. Die im Seefisch enthaltenen Omega-3-Fettsäuren sind außerdem für die normale Herzfunktion wichtig. Planen Sie daher zwei- bis dreimal pro Woche Fischgerichte mit einer kleinen Portion Lachs, Thunfisch oder Makrelen ein. Bei erhöhten Triglyceridwerten ist es zudem ratsam, Alkohol zu meiden sowie Zucker, Fruchtzucker und daraus hergestellte Produkte nur in kleinen Mengen zu essen. Auch die regelmäßige Bewegung ist hier wichtig.


Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache weltweit. Schätzungsweise 17,3 Millionen und damit 30 % aller Todesfälle waren nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Jahre 2008 darauf zurückzuführen. In den folgenden Jahren wird damit gerechnet, dass die Zahlen weiter steigen. Dies ist in Zusammenhang zu sehen mit den zunehmend auftretenden Risikofaktoren, wie Übergewicht, Bewegungsmangel, Bluthochdruck sowie erhöhte Blutfette.

 

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