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Über uns

Tilapia

Tilapia (Buntbarsch) lebt in warmem Süsswasser, einige Arten passen sich an Meerwasser an. Ursprünglich stammt der Fisch aus Afrika und wurde im 20.Jh. in Asien, Amerika und Europa heimisch. Er besitzt eine längliche Rückenflosse, den gedrungenen Körper bedecken kleine Schuppen. Tilapia ist widerstandsfähig, fruchtbar und schnellwüchsig, vor allem in tropischen Regionen lässt er sich erfolgreich züchten.
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© Shutterstock / nednapa

Widerstandsfähig auch unter schwierigen Zuchtbedingungen

Tilapia wird in tropischen Regionen erfolgreich gezüchtet, denn er ist widerstandsfähig und reagiert gut auf Intensivhaltung (Form der Massentierhaltung). Er pflanzt sich schnell fort, ist krankheitsresistent sowie unempfindlich und wächst schnell. Die Zucht geschieht in Teichen, Becken oder Netzkäfigen.

Nach Karpfen und vor Lachs stellen Tilapias die zweitgrösste Gruppe aller Fischarten aus Aquakulturen dar. Mit 1,1 Millionen Exemplaren war China 2008 das Hauptproduktionsland. Mit 950 000 Tonnen pro Jahr verzeichnet hingegen Afrika den höchsten Konsum.

Aquakulturen setzen bevorzugt Nil- und Mosambik-Tilapias sowie blaue Tilapias ein. Wegen ihres kleinen Magens müssen die Fische bis zu vier Mal am Tag gefüttert werden - bevorzugt mit landwirtschaftlichen Nebenprodukten wie Ölsamenmehl, Baumwolle, Mais oder organischem Dünger (Jauche) sowie Pellets. Setzlinge benötigen mehr Protein als ausgewachsene Tiere und erhalten als Ergänzungsfutter Nebenprodukte tierischen Ursprungs (Fleischmehl, Blut, Fischmehl, Fischöl) sowie Vitamine.

Ein ausgewachsenes Weibchen kann drei bis vier Mal im Monat Eier legen (bei den Nil-Tilapias ab der 12. Woche). Es legt seine Eier in ein vom Männchen vorbereitetes Nest. Nach der Befruchtung bis zum Schlüpfen trägt es die Eier im Maul. Anschliessend wacht es über die Setzlinge, die sich in seiner Nähe aufhalten, bis sie gross und stark genug sind (10 Millimeter). Um die Fortpflanzungsrate zu erhöhen, befruchtet ein Männchen drei Weibchen. Für die Reproduktion benötigen sie eine Temperatur von mindestens 22 Grad. Deshalb muss die Wassertemperatur in den Zuchtanstalten genau überwacht werden. Auch werden in den Zuchtbecken grosse Setzlinge von den kleinen getrennt, um Kannibalismus zu vermeiden.

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© Shutterstock / konmesa - Tilapia-Farm in Thailand


Das Fischwachstum ist je nach Sorte unterschiedlich (200 bis 800 g). Der Nil-Tilapia nimmt in 25 Grad warmem Wasser täglich ca. 1 bis 2 Gramm zu. Die Gewichtszunahme liegt bei männlichen Tieren und veredelten Arten noch höher, wobei die Dichte des Fischbesatzes ebenfalls eine Rolle spielt. Nach sieben Monaten in 30 Grad warmem Wasser mit geringer Besatzdichte können die Fische bis zu 650 g wiegen. Bei hoher Besatzdichte wiegen sie nach derselben Zeit eher 300  Gramm. Nach dem Fang kommt der Fisch für den Transport auf Eis, um anschliessend frisch oder auch zubereitet verkauft zu werden. Dank seiner langen Haltbarkeit eignet sich Tilapia besonders für die Zubereitung von Fertiggerichten wie z.B. Fischstäbchen.

Ein Fisch erobert die Welt

Der Tilapia, ein Süsswasserfisch aus der Familie der Cichliden, zählt über hundert Arten. Einige davon passen sich auch an Salzwasser an. Ursprünglich aus Afrika stammend wurde er in der zweiten Hälfte des 20.Jhs. in Asien, Amerika und Europa heimisch. Sein gedrungener Körper ist mit kleinen Schuppen besetzt, und hat eine längliche Rückenflosse. Der Nil-Tilapia ist die meistgezüchtete Fischart weltweit. Der graue Fisch mit rosa Enden misst etwa 20 bis 38 Zentimeter. Er wird bis zu 10 Jahre alt und erreicht ein Gewicht von bis zu 5 kg.