Das Alimentarium startet „Alima“
Einen mehrsprachigen generativen Chatbot zur Erkundung der Ausstellung „SYSTEMA ALIMENTARIUM. Hin zu einer großen Ernährungsrevolution?“
„The Garden of Life and Death #1“ von Theo Eshetu. Foto Thibaut Fuks © Alimentarium, Vevey
Das Alimentarium präsentiert ab dem 15. April „Alima“, einen auf künstlicher Intelligenz basierenden Chatbot, mit dem die Ausstellung „SYSTEMA ALIMENTARIUM. Hin zu einer großen Ernährungsrevolution?“ interaktiv erkundet werden kann. „Alima“ wurde in Zusammenarbeit mit dem Pariser Start-up-Unternehmen Ask Mona entwickelt und bietet eine neue Möglichkeit, auf die wissenschaftlichen und kulturellen Inhalte des Museums zuzugreifen. Der Chatbot ist in fünf Sprachen verfügbar – Französisch, Englisch, Deutsch, Arabisch und Mandarin –, um der Vielfalt des Museumspublikums gerecht zu werden. Nach unserem Kenntnisstand handelt es sich um den ersten Chatbot mit dialogorientierter KI, der den Inhalten einer kompletten Ausstellung in einem Museum in der Schweiz gewidmet ist.
Die Einführung von „Alima“ markiert die Eröffnung eines neuen Kanals für den Dialog mit dem Publikum. Mit „Alima“ erkundet das Alimentarium die Möglichkeiten, die künstliche Intelligenz bietet, um die Kulturvermittlung zu bereichern.
„Alima“ steht allen Besuchern mit einem Smartphone zur Verfügung, das QR-Codes scannen kann. Sobald eine Verbindung hergestellt ist, kann der Nutzer frei mit dem Chatbot kommunizieren und Fragen zu den in der Ausstellung behandelten Themen stellen. Der Chatbot ermöglicht es, die 18 Bereiche der Ausstellung „SYSTEMA ALIMENTARIUM. Hin zu einer großen Ernährungsrevolution?“ zu erkunden: Er erklärt wissenschaftliche Konzepte, liefert zusätzliche Informationen und leitet die Besucher durch den Museumsrundgang. Er funktioniert dank generativer künstlicher Intelligenz, die einen flüssigen Austausch ohne Einschränkungen durch Schlüsselwörter oder Menüs ermöglicht. Der Austausch baut auf den Fragen des Besuchers auf und kann dessen Interessen folgen.
Im Gegensatz zu allgemeinen KI-Systemen wie ChatGPT basiert dieses Projekt auf zu 100 % verifizierten Inhalten, die speziell auf der Grundlage der Ressourcen des Alimentariums entwickelt wurden, um zuverlässige und kontextbezogene Antworten zu gewährleisten. Der Ton, die Funktionen und die Empfehlungen wurden maßgeschneidert, um dem Universum des Museums und der Vielfalt seines Publikums gerecht zu werden. Alima basiert auf Technologien der dialogorientierten künstlichen Intelligenz in Verbindung mit einer Wissensdatenbank, die auf den wissenschaftlichen Inhalten der Ausstellung aufbaut. Die Informationen wurden vom Kuratoren Team des Museums ausgewählt, strukturiert und validiert, um die Zuverlässigkeit der Antworten und ihre Übereinstimmung mit dem wissenschaftlichen und museografischen Diskurs zu gewährleisten.