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Vermeidung von Fett

Je nach gesellschaftlichem Kontext werden Fette als Symbol für Leben, Reichtum, Wohlbefinden, Fruchtbarkeit und Festlichkeit geschätzt. Wegen möglicher Gesundheitsrisiken wie Fettleibigkeit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben sie heute in den westlichen Gesellschaften allerdings ein eher negatives Image. Grundsätzlich wird daher ein mässiger Verzehr von Fetten empfohlen.
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©Shutterstock / Lightspring
 

Symbole und Normen

Heutzutage sind Fette eng mit der Vorstellung verbunden, die wir uns von unserem Körper machen. In Verbindung mit dem Bild von Fettleibigkeit stehen sie für Übergewicht und Hässlichkeit. Diese Vorstellungen ergeben sich aus gesellschaftlichen Normen, die die Ernährungsgewohnheiten bestimmen. Bis zum 19. Jh. assen die Menschen nur das, was sie je nach klimatischen Gegebenheiten produzieren konnten. Als Folge kannten sie auch Zeiten von Nahrungsmittelknappheit und Hungersnöte, weshalb sie wann immer möglich Fette wegen ihrer hohen Energie zu sich nahmen. Da sie aber nur gelegentlich zur Verfügung standen, symbolisierten sie Leben, Fruchtbarkeit, Gesundheit, Licht und Reichtum. In Zeiten des Nahrungsüberflusses und der erhöhten Anzahl übergewichtiger Menschen verblassen diese Vorstellungen jedoch. Die Wissenschaft lehnt heute einen hohen Fettkonsum ernährungsphysiologisch ab. Besonders gesättigte Fette und Transfette, die nicht zuletzt in industriell hergestellten Nahrungsmitteln enthalten sind, stehen in der Kritik, da sie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Fettleibigkeit erhöhen. Deshalb empfehlen Mediziner, nur wenig Fett zu verzehren und regelmässig Sport zu treiben. Sie raten zu ungesättigten Fetten anstelle von gesättigten Fetten, zu Cis-Fettsäuren oder auch Omega 3 und 6, da sie vor Herz-Kreislauf-Krankheiten schützen und die kognitiven Fähigkeiten des Gehirns verbessern.