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Methoden des Gemüseanbaus

Die Gemüsekultur umfasst vielfältige Tätigkeiten, die mit speziellen Werkzeugen verbunden sind und je nach angepflanzten Gemüsesorten und Jahreszeit wechseln. Die Werkzeuge erleichtern die Arbeit und führen zu höherer Präzision in Anbau und Ertrag. Die industrialisierte Kultur hat in weiten Bereichen die manuelle Arbeit durch den Einsatz multifunktionaler Maschinen abgelöst.
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© Shutterstock / Andris Tkacenko - Unkrautjäten mit der Hacke

Für jeden Anbauschritt eine bestimmte Technik

Heute findet Gemüseanbau je nach Jahreszeit und Pflanze an verschiedenen Orten statt: Anbau in Beeten, Gewächshäusern oder auf Feldern. Wegen der zunehmenden Verbrauchernachfrage wachsen die Anbauflächen für Gemüse stetig.

Ein Anbauzyklus gliedert sich in wiederkehrende Phasen. Für die Bestellung wird der Boden durch Umgraben vorbereitet, was ihn von früherer Vegetation befreit und belüftet. Die Aussaat bringt den Samen aus: Die Saat wird entweder ausgestreut oder systematisch in bestimmten Abständen gesetzt, mit Erde bedeckt und gegossen, um sie zum Keimen zu bringen. Sobald sie in kleinen Töpfen oder auf der Keimfläche einer Aussaatschale aufgegangen ist, werden die Jungpflanzen in den Erdboden ausgepflanzt.

Der Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden sowie regelmässige Bewässerung gehören zu jedem dieser Schritte. Sie fördern das Wachstum durch Nährstoffversorgung und schützen gegen Krankheiten, Insekten und Nagetiere.

Je nach Art des angebauten Gemüses werden weitere Massnahmen nötig. Z.B. hilft das Ausschneiden von Knospen oder Trieben bei der Kontrolle des Volumens und der Qualität der Pflanzenkultur. Pflanzen wie Tomaten, Auberginen oder Paprika müssen während des Wachstums mit einem Stab gestützt werden.

Der Anbauzyklus endet mit der Ernte: Sobald das Gemüse den gewünschten Reifegrad erreicht hat, wird es per Hand oder mit Maschinen – die meist mit Spitzen oder Haken besetzt sind – geerntet. Danach ruht die Erde bis zum nächsten Anbauzyklus.

Jedes Gerät bedient eine spezielle Funktion

Unter den Bodenbearbeitungsgeräten dient der Spaten zum Umgraben und Zerteilen der Erde. Mit der Hacke wird die Erde gesäubert und belüftet; die Jäthacke hilft, Unkraut auszureissen, und die Gartenhacke lockert die Erde auf, damit sich Jungpflanzen entfalten können. Hinzu kommen Gestänge, Kästen und Abdeckfolien, die Keimen und Wachstum der Samen befördern. Manchmal dient zur Ernte auch eine Tragebutte.

Beim industriell betriebenen Gemüsebau ersetzen Maschinen diese Geräte, wobei sie verschiedene Funktionen zeitgleich ausführen können: Die Bestellung der Erde gleichzeitig mit der Aussaat, das Jäten mit dem Bewässern. Erntemaschinen sammeln die Pflanzen am Ende des Anbauzyklus ein.