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Schmalzgebäckeisen

Neuzeit, Europa
AL5205

Dieses rosettenförmige Schmalzgebäckeisen aus dem 18. Jahrhundert ist ein schönes Beispiel für Ästhetik und Technik im Konditoreiwesen.
Frittierter Teig war bereits in der Antike bekannt. In der westlichen Welt wird das Gebäck häufig für besondere Anlässe wie den Faschingsdienstag, den Tag vor dem Beginn der katholischen Fastenzeit oder auch das jüdische Chanukka-Fest hergestellt.
Fein ausgearbeitete Formen wie Blüten, Sterne oder wie hier Rosetten verleihen dem Schmalzgebäck ein schönes Aussehen. Spiralen und Schnörkel machen das Gebäck darüber hinaus auch noch knusprig.
Die Anwendung ist einfach: Nach dem Erhitzen in heissem Öl wird das Eisen in Teig gedrückt und anschliessend wieder ins Öl getaucht, wo sich das Gebäckstück nach dem Ausbacken aus der Form löst. Diese soliden, formschönen Frittiereisen sind auch heute noch in Europa zu finden. Weit verbreitet sind sie vor allem in den arabischen Ländern, wo Schmalzgebäck seinen Ursprung haben soll.

Datenblatt

  • Objekttyp: Kochutensil
  • Herkunft: Schweiz
  • Material und Technik: Schmiedeeisen Holz
  • Datierung: von 1700 bis 1800
  • Masse: 13 x 70 cm
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