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Hirsebierbecher

Gegenwart, Afrika
AL7070

Dieser djandju koksu-Becher wurde für Hirsebier entworfen und um 2000 von den Fali, einer Volksgruppe in Nordkamerun, hergestellt.

Das bolo gennante Getränk entseht durch Fermentieren von rotem Sorghum, einem ursprünglich aus Äthiopen stammenden Getreide. Bei den Fali wird bolo meist von Frauen zubereitet. Dafür werden verschiedene Utensilien und Behälter benötig: Mörser und Mahlstein zum Zerkleinern der Körner, Matten zum Trocknen der Körner, ein Topf pêhla zum Kochen des Hirsebreis und djongo gennante Wassergefässe aus Ton für das Fermentieren. Der Bierbecher geniesst eine besondere Bedeutung. In ihm mischt der Gastgeber vor seinen Gästen den Hirsebrei mit Wasser. Das so hergestellte Bier wird unter den Anwesenden verteilt. Dieses Tongefäss nimmt also einen besonderen Platz bei Versammlungen und Zeremonien ein, auf denen Hirsebier oft ein Symbol für Geselligkeit und uralte Tradition ist. 

Datenblatt

  • Objekttyp: Trinkgefäss
  • Herkunft: Kamerun
  • Material und Technik: Gebrannter Ton
  • Datierung: 2001
  • Masse: 21 x 26 cm
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