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Gugelhupfform

Neuzeit, Europa
AL3730

Im Nordosten Frankreichs ist der kouglof, abgeleitet von dem deutschen Wort Kugel und Hefe, ein Muss auf dem sonntäglichen Frühstückstisch. Genauso wie Sauerkraut und Flammenkuchen ist dieser Napfkuchen mit Rosinen fester Bestandteil der Speisen im Elsass. Die Zubereitung folgt einer langen Tradition und erfordert eine besondere Form.
Ein perfekter Gugelhupf besteht aus gut aufgegangenem Teig. Diesen erhält man nur, wenn die Hitze während des ganzen Backvorgangs gleichmässig verteilt ist. Durch die auch 'Nase' genannte kaminartige Öffnung in der Mitte der Gugelhupfform verteilt sich die Wärme gleichmässig über die gesamte Fläche. Traditionelle Formen sind aus glasiertem Ton. Das Beispiel des Alimentarium stammt aus den 1910er-Jahren, ist aus Emaille und somit stabiler. Ausserdem lässt sich der fertige Kuchen leichter aus der Form lösen. Dank seiner Vertiefungen – hier in Form einer Spirale – ist eine Gugelhupfform sehr dekorativ. Hierfür spricht auch der Ring, an dem sie an der Küchenwand aufgehangen werden kann.
 

Note:

Kochen, Essen, Einkaufen, Verdauen, Vevey: Alimentarium, 2002.

Datenblatt

  • Objekttyp: Kuchenform
  • Herkunft: Schweiz
  • Material und Technik: Metall
  • Datierung: 1915
  • Masse: 11.5 x 22.5 cm
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