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Brezel

Gegenwart, Europa
AL4306

Die Brezel, abgeleitet vom lateinischen bracchium (Arm), ist ein Hefegebäck in Form eines verschlungenen Rings. Das Eintauchen in Natronlauge ergibt den salzigen Geschmack und das darauffolgende Backen die typische braune Farbe.
Deutschland, Österreich und das Elsass beanspruchen ihre Urheberschaft der wahrscheinlich aus dem 9. Jahrhundert stammenden Brezel, welche in weltlichen und christlichen Sagen vorkommt. Sie ist das Zunftzeichen der österreichischen und deutschen Bäcker und laut mittelalterlichen Manuskripten schmückte sie auch den Abendmahlstisch. Die Brezel als Danksagungsbrot steht als Symbol für die Unvergänglichkeit Christi: Ihre Form erinnert an ein Omega, die drei Löcher sollen die Dreieinigkeit darstellen.
Die Brezel des Museums, war für das Erntedankfest 1975 in Österreich bestimmt, und bestätigt die Beziehung zum Christentum. Anlässlich dieses katholischen Fests wird Gott im Herbst für die Ernte gedankt, und dabei werden Brezeln gegessen und Bier getrunken. Laut Volksbrauch wird im Februar eine Brezel zu Semmelbröseln zerkleinert und dann symbolisch mit neuem Getreide gemischt.
 

Datenblatt

  • Objekttyp: Nahrungsmittel
  • Herkunft: Österreich
  • Datierung: 1975
  • Masse: 4 x 35 cm
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