Sorry, you need to enable JavaScript to visit this website.
Über uns
Startseite : Sammlung : Bonbonform
Aktuell im Museum ausgestellt : Bereich Essen

Bonbonform

Neuzeit, Europa
AL1452

Die Bonbonform des Alimentarium von 1910 wird in der Sprache der Zuckerbäcker auch „Bonbonwalze“ genannt. Sie produziert auf handwerkliche Weise Bonbons aus Zucker

und besteht aus zwei Messingzylindern mit Vertiefungen – hier in Form von Zitronenschnitzen. Der Zuckerbäcker stellt zuerst in einem Kupferkessel Sirup her, den er auf einer Platte leicht erkalten und fest werden lässt. Dann zieht er ihn durch die mit einer Handkurbel getriebenen Walzen. Mit Druck prägen sich so die Motive in die Masse und formen die Bonbons.

Anfang des 20. Jhs. waren Süssigkeiten – und damit auch Bonbons –  in Europa beliebt. Die Tatsache, dass ab 1812 Rübenzucker statt dem teureren Rohrzucker verwendet werden konnte, hat dies noch verstärkt und die Kreativität der Zuckerbäcker angeregt. Sie brachten im 19. Jh.dann Likörbonbons (ab 1815), Fondants (1830) oder Gummibonbons (1879) auf den Markt und erweiterten so die Palette der bekannten Süsswaren wie Karamellbonbons und Berlingots (Fruchtdrops).

Datenblatt

  • Objekttyp: Bonbonform
  • Herkunft: Schweiz
  • Material und Technik: Schmiedeeisen Messing
  • Datierung: 1910
  • Masse: 46 x 44 x 23 cm
  • Gewicht: 20,4 kg
Folgendes könnte Sie auch interessieren