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Startseite : Sammlung : Ägyptischer kuchen
Aktuell im Museum ausgestellt : Bereich Essen

Ägyptischer Kuchen

Antike, Afrika
AL4025

Dieser ägyptische Kuchen aus der Zeit der Regentschaft von Pepi II. (2251-2157 v.u.Z.) ist ein grossartiger Beweis für die jahrtausendealte Praxis des Vakuumgarens. Er besteht aus zwei mit Honig und Milch gefüllten Weizenfladen, die in zwei perfekt ineinander passssenden Kupferformen gegart wurden. Die Formen wurden über dem Feuer erhitzt und in die noch feuchte Teigmasse gedrückt. So bildeten sich Luftbläschen, die beim Abkühlen entwichen und ein Vakuum erzeugten. Die Teigmasse haftete nun an dem Metall, und der Kuchen wurde bis in unsere Tage konserviert.

Der so haltbar gemachte Kuchen ist eine perfekte Opfergabe, die die Toten auf ihrer Reise ins Jenseits begleiten und vor Hunger schützen sollte. Brot, als Synonym für das ewige Leben, hatte damals in Ägypten einen hohen Stellenwert bei Bestattungsritualen. Der abgebildete Kuchen wurde 1913 in Meir im Grab von Pepi-anch des Mittleren, einem Mitglied der Herrscherfamilie, gefunden.

Note:

Kochen, Essen, Einkaufen, Verdauen, 2003. Vevey: Alimentarium, p. 92.

Datenblatt

  • Objekttyp: Nahrungsmittel
  • Herkunft: Ägypten
  • Material und Technik: Weizen Milch Honig Bronze
  • Datierung: 2251-2157 v.u.Z.
  • Masse: + 10 cm
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