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Tasse und Untertasse, Meissen

Neuzeit, Europa
AL3266

Die Perfektion chinesischen Porzellans, das es schon im 3. Jahrhundert gab, wird in Europa erst im 17. Jahrhundert erreicht. Frankreich und Deutschland wurden durch ihre Manufakturen in Sèvres und Meissen berühmt, wo um 1709 sogenanntes Hartporzellan auf Kaolinbasis entwickelt wurde.

Diese Tasse und Undertasse für heisse Scholokade stammen aus der Manufaktur in Sachsen, was an den beiden gekreuzten Schwertern auf der Unterseite eines jeden Teils leicht zu erkennen ist.

Das Blumen- und Vogeldekor im japanischen Kakiemon-Stil ist charakteristisch für die 'Chinoiserien'; wie sie im 18. Jahrhundert in Meissen hergestellt wurden. Die blauen Zeichnungen unter der Glasur wurden hier mit Goldfarbe übermalt, wobei das Originalmuster noch zu erkennen ist. Schöpfer dieses sehr gelungenen Ensembles war wahrscheinlich der in Augsburg ansässige Abraham Seutter (1685-1747), der zwischen 1725 und 1747 von der Manufaktur in Meissen mit der Herstellung beauftragt wurde. Ihm ist auch das identische Dekor einer Kaffeekanne des gleichen Kaffeeservice aus den 1730er-Jahren zu verdanken.

Datenblatt

  • Objekttyp: Trinkgefäss
  • Herkunft: Deutschland
  • Material und Technik: Porzellan
  • Datierung: 1730
  • Masse: 7.1 x 12.8 cm
  • Marke: Meissen
  • Künstler/Gestalter: Abraham Seutter ?
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