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Startseite : Sammlung : Aufhängering
Aktuell im Museum ausgestellt : Bereich Essen

Aufhängering

Neuzeit, Europa
AL3380

Bevor der Kühl- und Gefrierschrank Mitte des 20. Jahrhunderts Verbreitung fand, wurden Lebensmittel im allgemeinen in der Speisekammer aufbewahrt. Um sie für Raubtiere unerreichbar zu machen, hingen sie oft an Gerätschaften wie einer Hängekrone an der Decke. Die auch Fleisch-, Wild- oder Wurstkrone genannte Hängekrone wird für gepökelte und geräucherte Fleisch- und Wurstwaren sowie für Kleinwild benutzt. Solche Utensilien aus Schmiedeeisen gab es schon in der Antike. Damals waren Hängekronen mit Vogelmotiven üblich und hatten ihren Platz im sogenannten carnarium (Speisekammer).
Der Metallaufbau der Krone ist einfach: Sie ist ein Ring mit sechs bis acht Haken und zu einer Kuppel geformten Stäben, an deren Ende sich ein Aufhänger befindet. Die Verzierungen können äusserst komplex sein, wie beispielsweise Lilienblumen, Kerzenhalter oder wie bei diesem Modell aus dem 18. Jahrhundert Vögel und Spiralen.

Note:

Kochen, essen, einkaufen, verdauen, 2003. Vevey: Alimentarium, p. 22-23.

Datenblatt

  • Objekttyp: Kückenkrone
  • Herkunft: Schweiz
  • Material und Technik: Schmiedeeisen
  • Datierung: um 1750
  • Masse: 50 x 40 x 55 cm
  • Gewicht: 1 kg
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