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Karotte

Die gelbe oder lila Karotte gehört zur Familie der Doldenblütler und wurde im 10. Jh. in Asien angebaut, ehe sie zwei Jahrhunderte später auch in Europa heimisch wurde. Die orangene Sorte tauchte im 17. Jh. zunächst in Holland auf und verbreitete sich rasch. Da die Karotte ein Wurzelgemüse ist, müssen Schädlinge und Krankheiten während des Wachstums bekämpft werden. Nach der Reife gestalten sich Ernte und Lagerung relativ einfach.
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© Shutterstock / Maks Narodenko
 

Die Karotte - eine Geschichte des Geschmacks und der Farben

Die aus dem Iran stammende Karotte wurde erstmals im 10. Jh. in Asien angebaut. Die gelbe oder lilafarbene Wurzel entwickelte sich in Asien mit der Zeit zu einem Grundnahrungsmittel.

Im 12. Jh. verbreitete sie sich bis nach Europa – wenn auch zunächst nur begrenzt, da Pastinaken weiter den Gemüseanbau dominierten. Erst im 17. Jh. gibt es die orangene Karotte, wie wir sie heute kennen. Von Holländern durch Selektion gezüchtet, wurde sie rasch heimisch. Europäische Einwanderer brachten das Wurzelgemüse auch auf den amerikanischen Kontinent. Heute, da die orangene Karotte ubiquitär ist, besinnen sich viele auf die einstigen Sorten. Damit kehren auch die gelben und lilafarbenen Karotten wieder auf unseren Teller zurück.

Karottenanbau

Es gibt drei Verfahren, Karotten anzubauen: in Beeten, Hochbeeten oder auf dem Feld. Von der Keimung bis zur Ernte dauert es je nach Zeitpunkt der Aussaat zwei bis drei Monate. Karotten lieben sandigen Lehmboden, trockenes und kühles Klima und genügend Wasser.

Die Samen kommen in die bearbeitete und belüftete Erde. Der Pflanzabstand entscheidet über Form, Grösse und Farbe der reifen Wurzeln. Bei ausreichender Distanz entwickeln sich die Wurzeln gut und speichern eine grosse Menge an Nährstoffen. Für eine optimale Produktion wird die Karotte in Fruchtfolge angebaut, d.h. im Wechsel mit anderem Gemüse.

Ein störungsfreies Wachstum der Karotte benötigt Prophylaxe gegen Krankheiten, Parasiten und Schädlinge. Regelmässiges Jäten (mit Dampf oder manuell) entfernt z.B. Reste vorangegangener Anpflanzung, dämmt Unkraut und übermässiges Insektenwachstum ein.

Die Karotte ist reif, wenn die Wurzel aus dem Boden wächst und das Laub voll ausgebildet ist. Als Wurzel lässt sich die Karotte unter der Erde lange und ohne weitere Behandlung konservieren. So kann man sie je nach Bedarf ernten - mechanisch oder mit der Hand.

Karotten zählen zur Familie der Doldenblütler

Karotten gehören zur Familie der Doldenblütler. Ihr Spross wird etwa 30 cm hoch und trägt kleine weisse Blüten. Als zweijährige Pflanze wächst sie langsam; es existieren mehr als 500 verschiedene Sorten.

Ursprünglich ein beliebtes Wintergemüse, gibt es Karotten heute das ganze Jahr über zu kaufen – roh oder verarbeitet (gerieben, vorgegart, in Konserven, tiefgefroren usw.).