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Startseite : Museum : Essen – Die Essenz des Lebens : Nahrung hat ein gesicht

Nahrung hat ein Gesicht

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Von der Fruchternte über die Nostalgie einer Madeleine bei Marcel Proust bis zur Virtuosität eines Spitzenkochs bedarf jedes Glied in der Kette der Nahrungsmittelerzeugung des menschlichen Könnens, um unsere Lebensmittel herzustellen, zu kombinieren und zu verfeinern. Als unmittelbare Antwort auf die derzeitige Bewusstseinsbildung für Ernährungsfragen stellt das neue Jahresthema das Know-how von Menschen in den Mittelpunkt.

Gezeigt werden die Personen und ihre Fähigkeiten, die der Herstellung von Lebensmitteln das gewisse Etwas geben. Damit würdigt das Museum die kulinarischen Talente des Menschen – einziges Lebewesen, das seine Nahrung kocht – sowie dessen Suche nach geschmacklicher Vielfalt. In Ausstellungsstationen und Vorführungen wird der Besucher Zeuge der Verwandlung von Rohzutaten in ein humanes und gesellschaftliches Abenteuer. Es reicht von schlichten Aromen bis zu ausgefeilten Kunstfertigkeiten.

Fünf Berufsbereiche im Scheinwerfer

Die Berufe der Lebensmittelbranche werden meist mit Leidenschaft ausgeübt und über Generationen vererbt. Für sein neues Jahresthema hat das Alimentarium fünf Berufsbereiche ausgewählt, die es das Jahr über vorstellt. Jeder von ihnen wird im Lauf der Monate mit besonderen Informationen und Animationen illustriert – am Beginn bis Anfang Mai die mit Milch verbundenen Berufe. Im Juni und Juli stehen die Konditoren im Rampenlicht, gefolgt im August und September von den Berufen der Obst- und Gemüseerzeugung – einem besonders anspruchsvollen Bereich, weil von lebendigen, empfindlichen und verderblichen Produkten handelnd. Die Berufe der Metzgerei-Fleischerei sind von Oktober bis Dezember an der Reihe. Das Jahr 2019 beginnt besonders genussvoll – mit den Bäcker-Berufen bis März.

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Bereich Essen

Von der Schönheit der Bewegung bis zur Robotik geht es hier um Handgriffe, die mit Utensilien und Verfahren der fünf vorgestellten Berufe verbunden sind. Schlüsselwörter: Handwerk und Industrie.

Wie bei der Küchenarbeit können sich weder Handwerker noch Grosskonzerne der Lebensmittelindustrie allein auf ihre Hände verlassen, um kleine Wunder zu vollbringen. Geheimnisvolle Hilfswerkzeuge der Branchen Bäckerei, Metzgerei, Milchwirtschaft, Konditorei und Obst- und Gemüseverarbeitung sind auf einer Ebene des Bereichs Essen ausgestellt. Suchen Sie während des Rundgangs nach den überall verstreuten Hinweisen, die Ihnen den Zweck dieser Objekte herauszufinden helfen.

Sie sind von Konsistenz und Geschmack japanischer Mochis fasziniert? Sie erquicken sich am französischen Kartoffelpüree Mousline? Dann ist dieser Bereich wie gemacht für Sie. Filmporträts der Wächter althergebrachten oder industriellen Könnens werden an Medienstationen gezeigt. So offenbaren die Lieblingslebensmittel der Besucher ihre Geheimnisse.

Bereich Gesellschaft

Andere auf den Geschmack bringen: Wie sich die Leidenschaft fürs Kochen über Generationen vererbt.

Thème annuel Secteur Société - Cuisine


Hier steht der Nachbau einer typischen Küche der 1950er Jahre mit den Utensilien jener Zeit; Anfassen und Bedienen für Besucher erlaubt! Das „Berufe-Spiel“ eröffnet eine Palette typischer Handgriffe von Berufen, die mithilfe eines Videos erkannt werden müssen. Hier werden zudem Aussagen Schweizer und ausländischer Berufsvertreter gezeigt. Beim nächsten Spiel geht es darum, Handkurbeln zu drehen und ihren Zweck zu erraten. Zugleich stehen Abbildungen von Arbeitsmonturen bereit, in die Besucherköpfe für ein collagiertes Erinnerungsfoto schlüpfen können – Gelegenheit, den Museumsbesuch für die Nachwelt festzuhalten und auf Instagram zu posten.

Bereich Körper

Vorhang auf für zwei fachübergreifende, kaum bekannte Berufe der Lebensmittelbranche: Sensorische Analytikerin und Aromatiker – Herausforderung für junge Talente?

Der beste Weg, die Arbeit eines Handwerkers oder Fachmanns zu verstehen, ist, in seine Rolle zu schlüpfen. Deshalb lädt das ‘Labyrinth der Sinne’ den Besucher ein, zwei fachübergreifende, wenig bekannte Berufe der Lebensmittelbranche kennenzulernen: den Aromatiker und den Sensoriker.

Daraufhin setzt er sich an eine der Aroma-Orgeln – Fantasiename für ein Instrument im Steam-punk-Look – mit der er Aromen mischt, indem er mit der „Blasepumpe“ Ausström-Ventile bedient und das Ergebnis einatmet... Der Besucher erfährt die süsse, die würzige Welt der Düfte und Aromen.

Und vielleicht fördern diese Experimente ein junges Talent zutage?

Für Lehrpersonen

Laden Sie das pädagogische Begleitmaterial zum neuen Jahresthema herunter, um Ihren Besuch im Alimentarium vorzubereiten.

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