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Über uns
Alles neu im Alimentarium!
Die Museumssammlung
07
Juni
2016
Denis Rohrer
Die Sammlung des Alimentarium ist ein wahrer kultureller Schatz; sie besteht aus etwa 10 000 Objekten. Sie stammen aus allen Phasen der menschlichen Ernährungsgeschichte und wurden erworben, konserviert und ausgestellt, um die Geschichte der Produktions-, Bearbeitungs-, Vertriebs-, Zubereitungs- und Konsumationsabläufe menschlicher Nahrung darzustellen.
©KEYSTONE/Cyril Zingaro

Eine vielfältige Sammlung

 

Das Alimentarium verfügt weniger über unermesslich teure Schätze, als über ein vielfältiges Erbe, dessen Grundstock zwischen 1980 und 1985 bei der Einrichtung der ersten Dauerausstellung gelegt wurde. Die Bestandserweiterung vollzog sich danach nach den Notwendigkeiten der Wechselausstellungen und der Wissensvermittlung. Heute verfügt die Museumssammlung über mehrere Stärken: Utensilien und Geräten für die Küche und die Verarbeitung von Nahrungsmitteln - ungefähr 1800 Teile -, Marketing-Objekte - etwa 1600 Verpackungen und Packagings -, aber auch ethnologisch interessante Artefakte. Knapp 1300 Objekte behandeln allein das Thema Brot, darunter etwa 500 Brote, und ungefähr 650 Stücke stammen von ausserhalb des europäischen Kulturkreises.

 

Innovative Perspektiven

 

Im Rahmen der 2016 neu eingerichteten Dauerausstellung wurde ein Teil der Sammlung online zugänglich gemacht. Das stellt einen ersten Schritt zu deren leichterer und erweiterter Nutzung dar. Die Onlinekollektion besteht aus dreidimensionalen Fotografien von Objekten und bietet die Möglichkeit, sie in den zugehörigen thematischen Kontext zu stellen. Von der Neueröffnung des Alimentarium im Juni 2016 an werden an 400 der schönsten und interessantesten Objekte das Onlineportal bereichern. Auch in der neuen Dauerausstellung kommt die Sammlung nicht zu kurz: Die Exponate in den Vitrinen werden durch interaktive Medienstationen mit Touchscreen ergänzt, die sie in 360°-Ansicht darbieten und alle wichtigen Informationen abrufbar machen. So können die Besucher die Objekte virtuell bewegen, drehen und vergrössern: Das Vitrinenglas stellt keine Barriere mehr zwischen Exponat und Besucher dar!

Denis Rohrer
Vevey, Switzerland

Von 2007 bis Ende 2016 war Denis Rohrer Konservator für Humanwissenschaften und Sammlungsleiter am Alimentarium.

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